Leben darf kein Luxus sein!


Am 07.08.17, um 09:48 Uhr

Potsdam und die Umlandgemeinden sind für viele Menschen ein Anziehungspunkt geworden. Die Region wächst. Was einerseits für die hiesige Attraktivitätspricht, hat allerdings auch seine Schattenseiten. Bezahlbarer Wohnraum wird immer knapper, die Mieten steigen. Der Ausbau der sozialen Infrastruktur kommt kaum hinterher. Es fehlen Kitas und Schulen, sowie belastbare Verkehrssysteme zwischen der Stadt und dem Umland, wie auch nach Berlin.

Gleichzeitig haben viele Menschen das Gefühl, dass von ihrem Geld immer weniger übrigbleibt. Diese Probleme werdensich nicht von alleine lösen. Wir brauchen eine andere, eine soziale Politik. Potsdams oll eine Stadt für alle sein, die hier leben wollen. Deswegen muss sozialer Wohnungsbau durch öffentlichen und genossenschaftlichen Neubau wiederbelebt und neu ausgerichtet werden. Privatinvestoren, die öffentliche Förderung in Anspruch nehmen, müssen zum anteiligen Bau von Sozialwohnungen verpflichtet werden - mit dem Ziel lebendige vielfältige Quartiere zu entwickeln. Die Mietpreisbindung muss unbefristet sein. Die Mieten müssen gedeckelt werden.

Armut muss konsequent bekämpft und Armutsrisiken verhindert werden. Wir brauchen einen Ausbau der gesetzlichen Rente und eine solidarische Mindestrente von 1.050 Euro, damit Altersarmut verhindert wird. Familien müssen stärker entlastet und unterstützt werden. Das Kindergeld muss erhöht und das entwürdigende Hartz-IV-System endlich abgeschafft werden. Außerdem spricht sich DIE LINKE für ein öffentliches Investitionsprogramm aus Bundesmitteln aus, um Kommunen beim Bau von Schulen und Kitas zu unterstützen. Denn auch in Potsdam, Deutschlands kinderreichster Stadt, muss eine wohnortnahe Versorgung mit Schulen und Kitas gewährleistetsein. Damit Leben in Potsdam kein Luxus ist, braucht es am 24. September Ihre Stimme für DIE LINKE.