Kampf gegen Kinderarmut muss oberste Priorität werden

Die Linksfraktion hat daher bereits in der vergangenen Wahlperiode umfangreiche Vorschläge gemacht. Wir wollen Kinderarmut im Rahmen eines Aktionsplanes bekämpfen.


Am 13.11.17, um 12:42 Uhr

 „Die Zahl der Kinder, die in Armut leben, steigt und steigt und keine Bundesregierung hat dagegen bisher etwas getan. Das muss sich ändern!“, fordert Norbert Müller, Kinder- und Jugendpolitiker der Fraktion DIE LINKE im Deutschen Bundestag, in Hinblick auf einen Bericht der Bild-Zeitung, wonach die Zahl der Kinder, die dauerhaft in Hartz IV leben, erneut gestiegen ist.

„Wenn über eine halbe Million Kinder dauerhaft von Hartz IV leben, dann läuft gewaltig was schief. Die Linksfraktion hat daher bereits in der vergangenen Wahlperiode umfangreiche Vorschläge gemacht. Wir wollen Kinderarmut im Rahmen eines Aktionsplanes bekämpfen. Durch eine Kindergrundsicherung und einen Ausbau der Kinder- und Jugendhilfe wollen wir Armut nachhaltig reduzieren.“, so Müller.

An die Adresse der Jamaika-Sondierer gerichtet sagte Müller: „Der Kampf gegen Kinderarmut muss endlich oberste Priorität werden. Leider lassen die Jamaika-Sondierungen erahnen, dass sich auch zukünftig nichts im Sinne der Kinder tun wird. Es steht zu befürchten, dass vier Jahre Jamaika, vier verlorene Jahre im Kampf gegen Kinderarmut sein werden.“